Lenore Doolans Cakewalk-Kolumne in der New York Times

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Im März 2003 wurde Doolan (Foto) von der New York Times befördert und erhielt eine eigene Kolumne. Innerhalb des Ressorts »Dining and Wine« schrieb sie in Cakewalk regelmäßig über verschiedene Kuchen und das Thema Backen und erlaubte dem aufmerksamen Leser gleichzeitig Einblick in ihre aktuelle seelische Verfassung. Nachfolgend jene Kolumnen, die Eingang in den Ausstellungskatalog BEDEUTENDE OBJEKTE UND PERSÖNLICHE BESITZSTÜCKE AUS DER SAMMLUNG VON LENORE DOOLAN UND HAROLD MORRIS, DARUNTER BÜCHER, MODE UND SCHMUCK gefunden haben:

31. März 2003
Thema: Genuesischer Rührkuchen.
Titel: »Aus Genua, wenn’s recht ist«.
Kolumne beginnt wie folgt: »Früher dachte ich immer, Maraschino-Kirschen gehörten ausschließlich in Shirley-Temple-Cocktails und auf Schwarzwälder Kirschtorten aus dem Supermarkt …«

14. Mai 2003
Thema: Nachmittagskuchen.
Titel: »Kuchen zur Teestunde«
Kolumne beginnt wie folgt: »Das fahle Licht, leichte Ruhelosigkeit, dieses Übergangsgefühl – wenn es 16 Uhr wird, sickert Nostalgie in die Küchen, und die Gedanken schweifen ab: Was wäre gewesen, wenn …«

1. Juli 2003
Thema: Italienisches Früchtebrot.
Titel: »Bittersüß und etwas zäh, so schmeckt ein würziger Kuchen aus Siena«
Kolumne beginnt wie folgt: »Kuchen sind nicht immer süß …«

5. November 2003
Thema: Karottenkuchen in Kriegszeiten.
Titel: »Rationierung chic: Die Süße aus der Wurzel«
Kolumne beginnt wie folgt: »Kochen im Geiste der Improvisation, des Einfallsreichtums und der Sparsamkeit ist eine Genugtuung der besonderen Art …«

28. Dezember 2003
Thema: Ingwerkuchen.
Titel: »Ein vergrabener Sirup-Schatz«
Kolumne beginnt wie folgt: »Können auch Sie es nicht lassen, ein eingepacktes Geschenk zu schütteln, um herauszufinden, was sich darin verbirgt? Dann ist dieser Kuchen möglicherweise nichts für Sie …«

11. Januar 2004
Thema: Sandkuchen.
Titel:  »Gib mir auch einen Krümel ab«

1. Mai 2004
Thema: Gestürzter Ananaskuchen
Titel: »Wie man ein Stirnrunzeln ins Gegenteil verkehrt«
Kolumne beginnt wie folgt: »Leuchtend gelb, tropisch, klebrig und süß – nichts lässt schlechte Stimmung so schnell verfliegen wie Ananas …«

29. September 2004
Thema: Guinness-Kuchen
Titel: »Alles über Bier«
Kolumne beginnt wie folgt: »Eine Frau, die reich, dunkel und bitter ist, kann ziemlich einschüchternd sein – ein Kuchen mit denselben Eigenschaften aber ziemlich lecker …«

25. März 2005
Thema: Cassata Siciliana
Titel: »Ein Haus aus Biskuit und Sahne«
Kolumne beginnt wie folgt: »Stellen Sie sich Hänsel und Gretels Traum von einem Zuhause vor, allerdings ohne die Hexe …«

19. Mai 2005
Thema: Hefeteigbrötchen zu Ostern
Titel: »Hier ein Penny, da ein Penny«
Kolumne beginnt wie folgt: »Obwohl ich nicht die devoteste aller Katholikinnen bin, halte ich mich doch an einige unwiderstehliche Ostertraditionen …«

31. Mai 2004
Thema: Singing Hinny-Kuchen
Titel: »Herdplatten-Melodien«
Kolumne beginnt wie folgt: »Wenn Sie es demütigend finden, für Ihr Abendessen singen zu gehen, dann drehen Sie den Spieß einfach um und lassen Sie Ihr Abendessen für Sie singen!«

29. November 2005
Thema: Truman Capotes Weihnachts-Früchtekuchen
Titel: »Ein Kuchen für Ihre Liebsten und Nächsten«
Kolumne beginnt wie folgt: »Stellen Sie sich einen Morgen im späten November vor …«

3. Februar 2006
Thema: Zitronenkuchen
Titel: »Bring Licht ins Dunkel«
Kolumne beginnt wie folgt: »Die Stirn in Falten zu legen ist ein seltsamer Reflex, man tut es für einen Kuss, wenn man nassgespritzt wird oder ein Kuchen überraschend säuerlich schmeckt …«

29. Mai 2006.
Thema: Walisisches Früchtebrot
Titel: »Schwarzer Tee, Gewürze und alles, was man sonst noch gernhat«

29. November 2006
Thema: Brandteig-Gebäck
Titel: »Das Süßeste überhaupt«

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